Badgestaltung: 5 Tipps für die perfekte Planung

Wenn Sie ein Eigenheim besitzen, ein Haus bauen oder ein solches kaufen möchten, kommt früher oder später die Frage nach der besten Gestaltung des Bades auf. Denn ein Badezimmer ist viel mehr als nur ein einfacher Nutzraum. Es ist der Bereich des Hauses, in dem der Tag beginnt. Hier duschen Sie morgens, machen sich fertig für den Tag und hier beenden Sie den Tag zumeist auch. Aber damit ist es noch lange nicht getan. Für die meisten Menschen ist das Badezimmer inzwischen so etwas wie eine kleine Wohlfühloase im eigenen Haus.

Ein ausgiebiges Schaumbad, Duschen in der Regendusche, womöglich mit einer eigenen kleinen Sitzfläche und mehreren Massagedüsen in der Wand. Das alles ist möglich und bei einer intelligenten und vorausschauenden Badgestaltung noch nicht einmal sehr viel teurer als eine gängige 0815-Badezimmer Einrichtung. Dabei stellt sich letztlich nur die Frage, was genau Sie von Ihrem Bad erwarten.

Tipps für die Badgestaltung und -planung

Wir haben uns hier hauptsächlich mit der Planung eines komplett neuen Bades im Rahmen eines Neubauprojektes befasst. Dabei gibt es mehrere Schritte, die Sie beachten sollten. So können Sie am Ende sicher sein, dass das Badezimmer Ihren Vorstellungen entspricht. Ein Pluspunkt: Sie haben vom ersten Moment an eine Menge Spaß an der Planung und der Gestaltung Ihres Badezimmers.

Schon gewusst?

Nur rund 2 % der Wohnungen und Einfamilienhäuser in Deutschland sind wirklich barrierefrei. Das macht barrierefreien Wohnraum nach wie vor zu einer Rarität. Es bringt zwei Vorteile, wenn Sie direkt bei der Planung Ihres Badezimmers die Barrierefreiheit mit einbeziehen. Zum einen haben Sie so im Alter keine Probleme mit Ihrem Badezimmer, sondern können auch ohne größere Umbaumaßnahmen mit Genuss in Ihrem Haus alt werden. Sollten Sie Ihre Immobilie einmal vermieten wollen oder womöglich später über einen Verkauf nachdenken, hebt eine barrierefreie Bauweise den Wert Ihrer Immobilie von Anfang an.

Tipp 1: Platzbedarf und Abmessungen ermitteln

Der erste Schritt bei der Planung eines Badezimmers besteht immer darin zu ermitteln, wie viel Platz Ihr Badezimmer tatsächlich benötigt. Welche Elemente sollen enthalten sein? Gängig sind hier beispielsweise:

  • Waschtisch mit einem oder zwei Waschbecken
  • WC
  • Bidet
  • Dusche
  • Badewanne

Ob Sie ein Bidet in Ihrem Badezimmer haben möchten, ist letztlich reine Geschmackssache. Auch die Frage, ob eine Dusche und eine Badewanne in Ihrem Badezimmer vorhanden sein sollen, hängt letztlich von dem vorhandenen Platzangebot und Ihren persönlichen Vorlieben ab. In manchen Immobilien wird eine Dusche auch in einem separaten Bad eingebaut und im Badezimmer selbst wird eine Badewanne geplant.

Dazu sollten Sie schon früh wissen, wie genau die einzelnen Elemente aussehen sollen. Möchten Sie eine Rundbadewanne mit Whirlpool-Elementen? Diese nimmt natürlich deutlich mehr Platz in Anspruch als eine klassische Badewanne. Ein Hänge-WC hingegen braucht eine andere Wandverkleidung bzw. Wandbefestigung als ein ganz klassisches WC mit Ablauf im Boden. Auch die Anschlüsse müssen hier anders verarbeitet werden. Solche Extrawünsche wirken sich also stark auf die weitere Planung aus und sollten deshalb von vornherein entsprechend eingeplant werden.

Tipp 2: Inspiration sammeln

Es gibt viele Möglichkeiten, im Internet Inspirationen zum Thema Badgestaltung zu sammeln. Da wären einmal die Internetauftritte von verschiedenen Innenausstattungs-Magazinen. Dann natürlich Foto- und Bilderportale, auf denen Stockfotos angeboten werden. Die einfache Bildersuche zur persönlichen Inspiration ist hier kostenlos. Außerdem gibt es auch Plattformen wie Pinterest, auf denen Sie ebenfalls zu allen möglichen Themen Bilder und Fotos finden. So bietet sich die Möglichkeit, zahlreiche verschiedene Stilrichtungen zu vergleichen und genau die Variante für Ihre Badgestaltung zu finden, die Ihnen am besten gefällt.

Tipp 3: Raumplan skizzieren

Dieser Punkt ist nun besonders wichtig und sollte auch von einem Experten begleitet werden. Denn die Raumplan Skizze muss auch bauliche Besonderheiten beachten. Wo werden die Wasseranschlüsse liegen oder – wenn es um die Planung eines neuen Badezimmers in einem bestehenden Wohnraum geht – wo liegen die Wasseranschlüsse aktuell? Benötigen Sie zusätzlichen Platz für eine Waschmaschine und wo ist hier der Abfluss angebracht?

Eine solche Skizze Ihres geplanten Badezimmers bringt Ihnen einen entscheidenden Vorteil. Sie können sich von diesem Moment an Ihr neues Bad noch besser vorstellen und können mit der Planung weiterer Elemente, wie Wand- und Bodenfliesen beginnen. Bei der Frage nach der Waschmaschine im Badezimmer sollten Sie schon bei der Planung beachten, ob Sie über der Waschmaschine einen Schrank anbringen möchten oder ob Sie eine Variante mit einem Trockner auf der Waschmaschine bevorzugen. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, die Wasseranschlüsse und Abflüsse entsprechend zu platzieren.

Wenn Ihre Wohnung oder das geplante Bad nicht im Erdgeschoss ist und der Raum Dachschrägen hat, muss dies ebenfalls bei der Planung berücksichtigt werden. Die schönste Regendusche mit Massagedüsen bringt Ihnen nicht viel, wenn Sie aufgrund Ihrer Körpergröße, der womöglich niedrigen Decke und starken Schrägen nicht bequem in die Duschkabine passen.

Tipp 4: Farbgestaltung durchdenken

Einer der wichtigsten Faktoren beim Thema Wohlfühlfaktor ist die Farbgestaltung. Die Zeiten, in denen Badezimmer tiefblau oder dunkelgrün gestaltet wurden, sind lange vorbei. Heute gehen die meisten Bauherren eher auf moderne Farben und schlanke Formen über. Das Badezimmer gestalten bedeutet eben auch, eine kleine Wellness- und Wohlfühloase für die Seele zu errichten.

Einen starken Kontrast zu hellen Wänden, Böden und Keramiken bieten beispielsweise schwarze Armaturen. So haben Sie die Möglichkeit, durch gezielt gesetzte Farbakzente Ihre Individualität in Ihrer Badgestaltung voll zur Entfaltung zu bringen. Ob Sie dabei eher eine Landhausstilrichtung bevorzugen oder doch lieber moderne Formen und Linien mögen, ist letztlich Geschmackssache. 

Tipp 5: Stilvolle Beleuchtung

Gerade für Eigentümer, die planen ihre Immobilie zu vermieten, ist dieser Faktor besonders wichtig. Denn bei der Präsentation Ihrer Wohnung spielt die richtige Beleuchtung eine ganz besondere Rolle. Doch nicht nur Vermieter sollten diesen Punkt genauer beachten. Auch wer sein Leben lang in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchte, sollte die Beleuchtung so wählen, dass sie ihm gefällt und nebenbei auch noch praktisch ist. Im Badezimmer bedeutet das, dass eine gute Ausleuchtung des Raumes sinnvoll ist.

Am besten funktioniert das durch Spots in der Decke, die sinnvoll im Raum verteilt sind. Bei größeren Bädern kann es sich lohnen, diese Spots auch unterschiedlich zu schalten, sodass Sie die Möglichkeit haben, nur bestimmte Teile des Raumes hell zu erleuchten. Im restlichen Badezimmer herrscht dann – bei richtiger Anordnung der Spots – ein angenehmes Dämmerlicht. Auch Lichtleisten hinter kleinen Lichtschächten an den Wänden können ein wunderbares Ambiente zaubern. Generell ist indirekte Beleuchtung heute modern und tut dem Auge oftmals besonders gut.

Fazit - die richtige Badgestaltung hebt Komfort und Lebensfreude

Ein Badezimmer gestalten bedeutet, das eigene Zuhause zu einem Ort der Lebensfreude und der Entspannung zu machen. Denn gerade das Badezimmer bietet wie kaum ein anderer Bereich im Haus die Möglichkeit, eine eigene kleine Wellnessoase zu schaffen. Wenn Sie diesen Raum dazu auch noch weitgehend barrierefrei gestalten und ihn so von vorn herein auf Ihre späteren Bedürfnisse einstellen, werden Sie mit Sicherheit sehr lange viel Freude an Ihrem neuen Bad haben.

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