Bei der Eigenheimfinanzierung von Tilgungszuschüssen profitieren

Bei der staatlichen Förderung von Wohneigentum ist es mit dem Baukindergeld längst nicht getan. Besonders interessant und auch lukrativ für Bauherren und Modernisierer sind die Angebote der staatlichen KfW-Bank – inklusive der Tilgungszuschüsse.

Das Baukindergeld, umgangssprachlich auch „Eigenheimzulage 2.0“ genannt, ist für Häuslebauer und Immobilienkäufer oft mehr als nur der häufig zitierte „Tropfen auf den heißen Stein“. Zugleich aber nicht die einzige Möglichkeit staatlicher Förderung. So bietet etwa die Förderbank KfW in unterschiedlichen Programmen konkurrenzlos zinsgünstige Darlehen. Überdies greifen die Bundesländer sowie Städte und Gemeinden Bauherren und auch Modernisierern für das Aufpäppeln ihrer Gemäuer finanziell teils kräftig unter die Arme. Und Energieunternehmen tun das bisweilen ebenfalls. „Die geschickte Kombination mehrerer Fördermöglichkeiten kann schnell einige 10.000 Euro bringen“, erklärt Andreas Laarmann, Geschäftsführer der FALC Immobilien GmbH & Co. KG mit Sitz in Hennef/Sieg. Vorallem seien jedoch die Angebote der KfW-Bank interessant.

KfW-Förderung mit unterschiedlichen Programmen

Als Staatsbank ist die KfW verlängerter Arm der Politik. Ihre vornehmste Aufgabe: Die Bereitstellung möglichst günstiger Finanzmittel, um politische Ziele zu erreichen. Eines der Ziele ist, breiten Bevölkerungsschichten den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen. Zweites Ziel: Die auf Dauer deutliche Verringerung des Energieverbrauchs bei Neubauten und bei Bestandsimmobilien. Die Staatsbank gliedert ihr Förderangebot in unterschiedliche Programme.

„Für Bauherren kommen insbesondere die KfW-Programme „Energieeffizient Bauen“

in Frage“, erläutert Andreas Laarmann. Dabei profitieren Bauherren und ihre Familien – je nach Programm – gleich mehrfach: nämlich von besonders günstigen Zinskonditionen, tilgungsfreien Anlaufjahren sowie eventuell auch von einem Tilgungszuschuss.

Beim KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ bekommt man bis zu 120.000 Euro Kredit ab 0,75 Prozent Sollzins (Stand: Juli 2020), wenn man ein neues KfW-Effizienzhaus oder eine entsprechende Eigentumswohnung baut bzw. kauft. Außerdem müssen Anspruchsberechtigte weniger zurückzahlen: Bis zu 30.000 Euro Tilgungszuschuss spendiert ihnen die KfW. „Je besser der KfW-Effizienzhaus-Standard ist, umso höher fällt der Tilgungszuschuss aus. Damit profitieren Bauherren von einer satten Ersparnis“, erklärt Immobilienprofi Andreas Laarmann den besonderen Vorteil dieses Programmes.

Bis zu fünf tilgungsfreie Anlaufjahre bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren und einer Zinsbindungsfrist von bis zu zehn Jahren sind ebenfalls möglich. Überdies sind 12 Monate befreit von einer Bereitstellungsprovision. Die Begleitung durch Experten für Energieeffizienz kann mit bis 4.000 Euro extra gefördert werden  

Im Rahmen des „KfW-Wohneigentumsprogramms“ wird der Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern oder Eigentumswohnungen mit einem Kredit von bis zu 100.000 Euro gefördert. Die Zinsbindung beträgt maximal zehn Jahre bei bis zu 3 tilgungsfreien Anlaufjahren. Positiv: Dieses Programm lässt sich mit anderen KfW-Förderprodukten wie „Energieeffizient Bauen“ kombinieren.

Förderung auch für die Modernisierung

Modernisierer, die ihre Immobilie in ein KfW-Energieeffizienzhaus umwandeln, können beispielsweise vom KfW-Programm „Energieeffizient sanieren“ profitieren –ebenfalls durch verbilligte Kredite mit Tilgungszuschuss, aber auch von direkten Zuschüssen. Förderung gibt es für Hausbesitzer, die sich wahlweise für eine Komplettsanierung ihres Altbaus entscheiden oder die Verjüngungskur ihres Gemäuers in Etappen bzw. nur Einzelmaßnahmen planen. Für die Immobilie muss vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein. Es lassen sich jeweils wahlweise ein Darlehen oder ein Investitionszuschuss beantragen.

Bei Einzelmaßnahmen liegt die „Dämmprämie“ bei 20 Prozent der förderfähigen Kosten, das heißt von maximal 50.000 Euro – höchstens 10.000 Euro. Bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55, der höchsten KfW-Energieeffizienz-Klasse, beträgt der Zuschuss 40 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 48.000 Euro pro Wohneinheit. Alternative zum Zuschuss: Bis zu 120.000 Euro als Kredit für die Sanierung zum Effizienzhaus bzw. maximal 50.000 Euro als Kredit für Einzelmaßnahmen.

Bauherren und Modernisierern sei zwecks tieferen Einstiegs die Internetseitewww.kfw.de empfohlen, damit sie stets auf der Höhe der Zeit sind. „Denn die KfW aktualisiert nicht nur regelmäßig die Zinskonditionen, sondern ändert bisweilen auch Programminhalte“, weiß FALC Immobilien-Geschäftsführer Andreas Laarmann.

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