Vom Franchisenehmer zum Franchisegeber
Als Quereinsteiger zum ausgewiesenen Experten für Immobilien und Franchising
Über 20 Jahre arbeitete Stefan Nölker in verschiedenen Positionen bei Banken – vom klassischen Vertrieb bis hin zu verantwortungsvollen Leitungsfunktionen. „Eine spannende Zeit, die mir viel Erfahrung gegeben hat“, sagt er heute. Aber irgendwann habe ich gespürt: Ich stecke im Hamsterrad.“ Obwohl alles nach Plan lief, fehlte die Freiheit, eigene Ideen umzusetzen und wirklich unternehmerisch tätig zu sein. Unternehmen und Verträge lagen ihm schon immer, doch so richtig tat sich erst eine schnelle Karriere zu verlassen und sich neu durchzustarten. Im Jahr 2017 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit – als Franchisepartner von FALC Immobilien.
Herr Nölker, warum haben Sie sich für die Immobilienbranche und die Franchisepartnerschaft mit FALC entschieden?
Immobilien sind für mich weit mehr als vier Wände. Sie sind Heimat, Sicherheit und oft der größte Wert einer Familie. Menschen bei dieser Investition zu begleiten, ist sinnstiftend und erfüllend. Für FALC Immobilien habe ich mich entschieden, weil ich hier ein modernes, digitales und zugleich sehr menschliches Konzept gefunden habe. Anders als bei klassischen Maklerbüros steht hier nicht die Immobilie im Mittelpunkt, sondern der Mensch dahinter, und das passt perfekt zu meinen eigenen Werten.
Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?
Die ersten Jahre als Franchisepartner waren intensiv, lehrreich und voller Herausforderungen. Ich habe erlebt, wie wertvoll es ist, Teil eines starken Netzwerks zu sein. Zugleich wurde mir klar: Am Ende zählt der eigene Einsatz, die persönliche Haltung und der Wille, Verantwortung zu übernehmen. Ich durfte Fehler machen, wachsen und habe enorm viel gelernt. Diese Erfahrungen sind heute ein Schatz, den ich gerade meinen Partner weitergeben möchte.
Wie kam es zum „Seitenwechsel“ vom Franchisenehmer zum Franchisegeber?
Der Wechsel war nicht geplant, sondern ergab sich schrittweise. Ich brachte Ideen ein, entwickelte Prozesse mit und übernahm Verantwortung – zunächst rund um meinen eigenen Standort hinaus. Irgendwann erkannten Gründer Andreas Laarmann und ich, dass dieses Engagement weitergehört und wir gemeinsam die Gesamtentwicklung des gesamten Systems mitgestalten wollten – für mich eine große Ehre. Es gab nie Verpflichtungen, meine Erfahrungen zu nutzen, um anderen den Weg leichter zu machen.
Inwiefern konnten Sie Ihre Erfahrungen als Franchisenehmer in die Geschäftsleitung einbringen?
Ich kenne die Fragen, Sorgen und Herausforderungen unserer neuen Partner aus eigener Erfahrung. Ich weiß, wie es sich anfühlt, neu anzufangen, unsicher zu wirken, mit Unsicherheiten oder Rückschlägen zu arbeiten. Das hilft mir, Entscheidungen praxisnah zu treffen und immer im Sinne unserer Partner. Viele Strukturen, wie wir sie heute etabliert haben, stammen aus genau diesem Erfahrungsschatz: von der Ausbildung übers Marketing bis hin zur digitalen Unterstützung.
Welche Vorteile hat Ihr „Perspektivwechsel“ für die Franchisepartner?
Unsere Partner wissen: In der Zentrale sitzen Menschen, die selbst Erfahrungen unter realen Bedingungen gemacht haben. Dieses Verständnis schafft Vertrauen. Zudem legen wir großen Wert auf Austausch. Jeder Partner soll wissen: Seine Stimme zählt, seine Erfahrung fließt ein. Denn nur wenn unser System stark, weil mit echten Stimmen weiterentwickelt wird, kann es aus der Praxis für die Praxis weiterentwickelt werden.
Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt, und wo geht die Reise künftig hin?
Dynamisch. Wir sind in Deutschland gewachsen und haben auch international Fuß gefasst – etwa in Dubai. Gleichzeitig haben wir unsere Strukturen digitalisiert, Marketing und Vertrieb professionalisiert und die Marke gestärkt – mit dem Ziel, der erste Ansprechpartner im Immobilienfranchising in Deutschland zu bleiben und mutig neue Märkte zu erschließen.
Welche Chancen birgt die Immobilienbranche derzeit?
Der Immobilienmarkt verändert sich. Gleichzeitig bieten sich enorm Chancen, denn Kunden brauchen mehr denn je Beratung, Orientierung und einen starken Partner. Wir sehen, dass verantwortungsvolles Arbeiten mit Leidenschaft für Menschen und Immobilien große Zukunft hat – und dafür ein stabiles, zukunftsfähiges Geschäftsmodell.
Hat die FranchiseExpo eine Rolle gespielt?
Ja, und zwar enorm. Viele Menschen informieren sich dort unverbindlich, holen sich Inspiration, oder denken dort zum ersten Mal über den Schritt in die Selbstständigkeit nach. Viele unserer Partner haben uns dort zum ersten Mal getroffen. Für mich persönlich ist die Expo zudem eine wichtige Gelegenheit, Feedback aufzunehmen und Trends zu erkennen. Sie zeigt: Franchise ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis mit echten Menschen und echten Chancen.